Frohes neues Jahr 2016

Hallo zusammen,

ja ich weiß, der Januar ist jetzt schon ein paar Tage alt – aber immerhin noch einstellig. Ich musste mich allerdings erst ein Weilchen mit den Möglichkeiten vertraut machen, wie ich aus einzelnen Bildern ein halbwegs sehenswertes Zeitraffer-Video erstellen kann. Nach diversen Versuchen ist das unten aufgeführte Video entstanden. Viel Spaß damit…

Jens

Ein Zeitraffer von Silvester 2015/16. Der Musik-Titel "The Light Between Us" stammt mit freundlicher Genehmigung von Scott Holmes (http://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/).

A time lapse video from New Year's Eve 2015/16. The music "The Light Between Us" comes by courtesy of Scott Holmes (http://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/).

Partielle Sonnenfinsternis – 20. März 2015

Gestern (Freitag, den 20. März 2015) konnte jederfrau und jedermann in Mitteleurope etwa zwischen 9 Uhr und 12 Uhr eine partielle Sonnenfinsternis beobachten – zumindest theoretisch.

Mithilfe von CalSky konnte ich mir für die FernUni in Hagen die Eckdaten genau ausrechnen lassen:

  • Beginn: 9:31:02 Uhr
  • Maximum: 10:38:50 Uhr
  • Ende: 11:50:01
  • Maximale Abdeckung: 77.83%
  • Maximale Größe: 81.60%

Da ich eigentlich ein Timelapse-Video von der Sonnenfinsternis erstellen wollte, musste ich mir noch ein paar Zusatzinformationen zusammensammeln. Das Video sollte im Idealfall 30 Sekunden lang werden. Mit 25 Bildern/s sind das immerhin 750 Fotos. Da stellte sich mir als erstes die Frage: hält mein inzwischen in die Jahre gekommener Akku noch so lange durch. In der Betriebsanleitung meiner Kamera wurden jedenfalls für einen neuen und voll geladenen Akku nur 1100 Bilder veranschlagt. Also habe ich mir gestern Abend die Kamera geschnappt, habe das Display, den Bild-Stabilisator und den Autofokus deaktiviert und habe die Kamera dann alle 2 Sekunden ein Foto schießen lassen. Eigentlich dachte ich, dass der Akku eine normale Filmlänge + Werbung nicht übersteht – falsch gedacht. Als ich nach über 2 Stunden wieder ins Büro kam, blinkte zwar die Akku-Anzeige, die Kamera knipste aber fröhlich jenseits der 4000 Bilder weiter. Check!!!

Die zweite Frage, die sich dann stellte: wie viel Zeit vergeht eigentlich, bis sich die Sonne einmal durch das Blickfeld der Kamera bei 85mm Brennweite bewegt hat? 85mm Brennweite entsprechen bei einem APS-C-Sensor etwa 18° in der Bilddiagonale. Mithilfe einer weiteren Webseite konnte ich den Verlauf der Sonne minutengenau für Hagen bestimmen. Mit einem Interval von +/- 30 Minuten zur größten Überdeckung um 10:39 Uhr ergab sich ein Winkelunterschied von etwa 17° im Azimut und von etwa 6° in der Höhe. Das würde also passen und das Video würde immerhin 1 Stunde der Sonnenfinsternis abdecken. Check!!!

Jetzt musste nur noch das Wetter mitspielen – und das tat es entgegen aller Wettervorhersagen leider nicht. In Hagen hielt sich der Hochnebel so hartnäckig, dass man den großen Teil der Zeit ohne Sonnenbrille die Sonne gerade so erahnen konnte.

Trotzdem hatte ich die Hoffnung, dass sich der Himmel wenigstens gelegentlich etwas aufklärt und so wenigstens vereinzelt ein paar gute Aufnahmen entstehen. Ich stellte also den Timer zwischen 10 Uhr und 11 Uhr auf alle 5 Sekunden ein. Dabei musste ich allerdings ständig in die Belichtung korrigieren. Bei ISO 100 und Blende 16 variierten die Belichtungszeiten zwischen 2 Sekunden und 1/8000 Sekunde.

Hier folgen jetzt mal ein paar ausgewählte Fotos (bitte klicken):

Zusätzlich habe ich noch versucht die einzelnen Bilder bezüglich der Helligkeit so anzupassen, dass man nicht gleich einen epilleptischen Anfall bekommt. Schön ist anders, aber die Wolken haben es mir leider sehr schwer gemacht:

Der Mond ist aufgegangen …

Nach einigen Monaten Abwesenheit werde ich heute mal wieder ein kleines Foto posten. Vor zwei Tagen ging der Mond über unserem Garten in so schönen Farben auf, dass ich zur Kamera greifen musste. Herausgekommen ist folgendes Bild. Ich hoffe es gefällt…

Mond über Dortmund
Mond über Dortmund

Unsere Hochzeit

Gestern Abend hat uns Timo eine erste chronologische Auswahl aus den Hochzeitsfotos geschickt. Im Laufe des kommenden Wochenendes will er die restlichen Fotos fertigstellen. Wir finden sie sehr gelungen.

Zudem haben wir auch von meiner Ma‘ und meiner Schwester die Rohbilder von der Standesamtlichen Hochzeit erhalten. Diese Fotos sind jedoch noch nicht bearbeitet und daher nicht in der nachfolgenden Gallerie enthalten.

Wenn ihr die kleinen Piktogramme durch einen Mausklick öffnet, findet ihr auch passende Kommentare unter den Fotos. Wir wünschen euch viel Spaß damit.

Dana & Jens

Europas wilde Wälder

Dieses Bild entstand in Finnland und ist Teil der Multivisions-Show von Markus Mauthe - (c) Markus Mauthe

Gestern (Donnerstag, den 01.03.2012) waren wir in Fritz-Henßler-Haus in Dortmund zu einer Multivisions-Show mit dem Titel „Europas wilde Wälder“. Die Show von Markus Mauthe in Kooperation mit Greenpeace zeigt Bilder aus den letzten Urwäldern Europas. Es gab beeindruckende Bilder aus den paar verbliebenen Urwaldregionen in Europa, die sich im Wesentlichen auf das südöstliche Finnland beziehungsweise Lappland, die Wildnis westlich des Urals in Russland und einen kleinen Fleck mitten in den Karparten in Rumänien beschränken.

Neben wunderschönen Bildern aus Wäldern und Gebirgen zeigt Markus Mauthe auch viele Bilder vom Leben in diesen Wälder, so wie es in den bewirtschafteten Region nicht mehr zu finden ist. Es gibt Begegnungen mit Bären, Wölfen oder eben mit der oben abgebildeten Eule in Finnland, die wegen starker Schneefälle gezwungen war auch tagsüber zu jagen. Wer ein Gefühl für die Schönheit der Landschaften bekommen will, kann sich ein „Best of“ der gezeigten Bilder hier auf Flickr ansehen.

Markus Mauthe ist Naturfotograf. Aber er arbeitet eben auch als Referent für Greenpeace. Deswegen hatte die gestrige Veranstaltung – die übrigens keinen Eintritt kostete – natürlich auch das Ziel möglichst viele Zuschauer davon zu überzeugen, dass es sich lohnt sich für die (Ur-)Wälder Europas einzusetzen. Seit beispielsweise Rumänien in der EU ist, fallen ausländische Holzkonzerne über die großen Holzmengen in Rumänien her und machen auch vor einem Kleinod wie dem gezeigten Urwald in den Karpaten nicht halt. Dabei haben sie es bedauerlicherweise sehr leicht, denn die Verantwortlichen sind korrupt und ein Interesse an der Erhaltung scheint es in der Bevölkerung kaum zu geben – der Begriff der Nachhaltigkeit wird hier eher klein geschrieben.

An einem anderen Beispiel in Finnland zeigt sich, dass dort 15 Jahre Kampf um die Wälder, die auch Lebensraum der Samen und deren Rentiere sind, erhalten bleiben – und zwar in ihrer ursprünglichen Form. Schließlich geht Markus Mauthe aber auch auf die Situation in Deutschland ein. In Deutschland sind im Moment 99% der Wälder bewirtschaftet und nur 1% sich selbst überlassen. Die Bundesregierung hat 2006 beschlossen, dass 10% des öffentlichen Waldes wieder sich selbst überlassen werden sollen – von dem Ziel sind wir jedoch noch weit entfernt. Daran ist mal wieder (entschuldigt meinen Sarkasmus) ein bayerischer Minister beteiligt. Forstminister Brunner spricht – obwohl vom Bund beschlossen – von einem „Irrweg“ und meint damit die aktuelle Greenpeace Kampagne zum Schutz alter Buchenwälder.

Europas wilde Wälder

Die Multivisions-Show ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ein paar Termine gibt es noch. Für alle, die Interesse haben, haben wir alle Daten nachfolgend kompakt zusammen getragen.

Viel Spaß
Dana & Jens