Ein schön schauriges Halloween

Technisch aufwändig und total kreative Stationen waren die ganze Nacht ein echter Spaßfaktor

Am letzten Sonntag, den 31.10.2010 waren wir zusammen mit Jenny, Timo, Anja, Guido und Mark unterwegs im Kreis Heinsberg. Ihr werdet euch jetzt fragen, warum fahren die von Dortmund in die Pampa des südwestlichen Niederrheins?!?

Nun ja, eigentlich fing alles mit der Idee zu einem Spieleabend bei Jenny und Timo an. Doch irgendwann tauchte ein Alternativgedanke auf: Geocaching – und zwar nur Nachtcaches.

Jenny setzte sich dann an die Suche von GC.com und filterte eine ganze Cacheserie heraus, die alle „Halloween 2008“ oder „Halloween 2009“ im Namen trugen und vor allem alle aus dem Kreis Heinsberg stammten. Es stellte sich heraus, dass jetzt zum 6. Mal eine Halloween-Fete rund ums Geocaching statt fand. Leider war diese schon mehr als überfüllt.

Also beschlossen wir uns einige der alten Caches zu nehmen und zogen los. Halb 9 war die Abfahrt in Dortmund. Kurz vor 10 waren wir dann in Randerath am Startpunkt für unseren ersten Nachtcache an diesem Abend: Halloween 2009 – Hexen Hexen (N8).

Der Graf in seinem Bettchen - einfach herrlich ...

Zum Einstieg war das eine sehr schöne Runde. Alle Stationen waren sehr leicht zu finden und der Inhalt der Dosen ist sehr kreativ und themenbezogen gestaltet. Vor allem die Station 3 begeisterte alle. Wir sollten aber diesen Abend nicht das letzte Mal über die unglaubliche Kreativität der „Chapels“ staunen. Nach einer ausgedehnten Stärkung entschieden wir uns für Halloween 2008 – Der Biss des Grafen (N8) als zweiten Cache für diesen Abend. Das war eine sehr gut Wahl. Die Geschichte hinter dem Cache spiegelt sich auf tolle Art und Weise in den Stationen wieder. Man musste Gebissabdrücke vergleichen, Röntgenbilder begutachten, und passende Prothesen finden.

Zwischendurch konnten wir am Blutbank-Bonus den armen Grafen mit ein wenig Blut versorgen. Klar, dass sich der Graf nach all diesen Strapazen beim Zahnarzt erst mal eine runde hinlegen muss.

Sein Bettchen konnten wir dann am Final bewundern. Es ist einfach unglaublich wie viel Mühe sich „Mr. Chapel“ mit den Caches in dieser Region gemacht hat. Die Bilder spiegeln leider nur einen klitzekleinen Teil der Erlebnisse wieder.

Die folgenden beiden Caches waren von der Anlage her etwas anders. Nicht ein langer Multi mit einem Tradi als Bonus, sondern genau umgekehrt.

Halloween 2009 – Der Baumkreis (N8) ist nur ein Mini-Multi mit einer Station plus Final. Aber die Art der ersten Station fanden wir alle wieder sehr interessant – anscheinend gehen „Mr. Chapel“ nicht so schnell die Ideen aus.

Zwischendurch gab es einige Leckereien. Das Foto zeigt unser kulinarisches Repertoire. Von Links nach Rechts: blutunterlaufene Augen, überlagerter Kartoffelsalat, Dünnpfiff, Würmer in gestocktem Blut mit Eitersoße, Spinnenkavier, Köttel und in der Tüte ganz rechts verschimmeltes Weißbrot. Guten Appetit...

Der folgende Bonus Halloween 2009 – This is Halloween (N8) hatte dann 4 Stationen und einen Final mit einer Mindestlänge 2km. Allerdings liefen wir erst mal an den Stationen 1 und 2 vorbei, so dass wir den ganzen Weg wieder zurück mussten. Das tat dem Cache jedoch keinen Abbruch. Auch hier waren die Stationen allesamt sehr interessant gestaltet. Allerdings ließ die Konzentration mit der ziemlich fortgeschrittenen Zeit langsam nach – und das war dann die Quittung dafür…

Als wir dann kurz nach 4 wieder am Auto waren, machte sich dann doch die allgemeine Müdigkeit breit. Wir mussten ja immerhin noch 1,5 Stunden nach Hause fahren. Eines ist aber für Dana und mich klar. Wir werden bestimmt noch einmal zurückkehren und möglichst viele der anderen Nachtcaches in der Region machen. Dazu benötigen wir allerdings noch ein wenig Equipment: einen Discman und eine UV-Taschenlampe. Solche Caches machen süchtig nach mehr…

Vielen Dank an dieser Stelle an Timo. Ohne seine Fotos wäre der Artikel nur halb so schön geworden.

Dana & Jens

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