Archiv für die Kategorie ‘Klettern’

Kapplersteine

Sonntag, 25. April 2010

Heute ging es für uns ins tiefste Sauerland zum Klettern. Das Ziel war Bad Berleburg und dort die Kapplersteine. Der Steinbruch bietet ca. 20 Kletterrouten mittlerer Schwierigkeitsgrade, die besonders auch für Anfänger attraktiv sind. Da wir heute zwei Felsneulinge dabei hatten, war es also das ideale Gebiet, um nach der Winterpause mal wieder Fels zu greifen.

Wir hatte alle einen riesen Spaß und tolles Wetter. So kosteten wir die Zeit voll aus. Vormittags war es ziemlich voll, aber am Nachmittag dünnten sich die besetzten Routen erheblich aus und wir konnten sehr viele verschiedenartige Routen ausprobieren.Verscheidungen, Risse, Platten oder ein Kamin. Für jeden war etwas dabei. Leider ist das Gestein nach dem Winter extrem brüchig, so dass die ganze Zeit immer wieder kleinere Steine aus den Wänden herabfielen. Aber im Gegensatz zu einigen anderen Kletterern hatten wir alle immer die Kletterhelme auf.

Guido nutzte dann zwischendurch die Zeit ein paar Fotos zu schießen, die er dann zu einem Panorama zusammengesetzt hat. Vielen Dank dafür…

Landesmeisterschaft Bouldern

Dienstag, 20. April 2010

Am letzten Samstag waren wir auf der offenen Landesmeisterschaft im Bouldern für Damen, Herren und Jugend im Free-Climber in Dortmund. Es ist echt spannend mal Jonas Baumann und Juliane Wurm beim Lösen der Probleme über die Schulter zu schauen.

Leider hatten wir nicht die Zeit den kompletten Event zu verfolgen. Aber wenn demnächst mal wieder Meisterschaften in der Nähe sind, werde ich versuchen der Termin frei zu halten.

Kletterhalle Bergwerk eröffnet neue Kletterwand

Freitag, 11. Dezember 2009

Morgen, Samstag den 12.12., wird um 12:12 Uhr die neue Kletterwand “Sterndach” in der Kletterhalle Berkwerk eingeweiht. Wie es ausschaut wird die Halle morgen platzen, da sich jeder an das 12 Meter lange Dach wagen will. Ich werde morgen wohl darauf verzichten die Klettersachen mit in die Halle zu nehmen. Stattdessen werden Dana und ich wohl ein paar Fotos schießen und ein Freibier genießen.

Ich bin sehr gespannt…

Die Bilder aus dem Frankenjura

Freitag, 02. Oktober 2009

Hallo zusammen,

es hat ein bisschen gedauert, aber hier sind die Bilder aus dem Frankenjura.

Nachtrag: hab’ noch ein bisschen Text ergänzt.

Tag 1:
Am Samstag sind wir Nachmittags nach der Ankunft direkt zur Breitenberger Südwand. Dort haben wir immerhin die Routen Neigsabbt und Siebenschläfer geklettert. Danach ging es Zur Guten Einkehr das Zelt aufbauen. Den Abend haben wir dann bei Dana in Brombach mit lecker Grillfleich, Salat und alloholisierten Kirschen verbracht – lecker!

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Tag 2:
Am Sonntag bin ich bei Dana geblieben. So kann ich leider nicht so viel zu den gekletterten Routen schreiben. Die Bilder sind auf alle Fälle am Wolfstein entstanden. Das ist eine einfache Felsformation an der Jessy das Umbauen und Abseilen lernen und üben konnte. Danach sind die 4 noch zur
Egloffsteiner Gemsenwand.

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Tag 3:
Sonntag Abend fing es dann leider an zu regnen. Das blieb auch den gesamten Montag so. Also verbrachten wir die Zeit in der Climbing Factory in Nürnberg. Die Kletterwände gehören zu einem Fitnessstudio. Da dort offensichtlich nicht kontrolliert wird, ob die Gäste an der Kletterwand sichern können, haben wir in der Halle einige echt kriminelle Aktionen mitverfolgen können. Der Regen ließ dann erst am Dienstagmorgen nach. Daher mussten wir mit unserem abendlichen Esstisch unter die Plane rücken.

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Tag 4:
Durch den anhaltenden Regen waren die meisten Wände noch nass. Wir entschieden uns für die Schlossbergwand – Gruppo Sportivo, da diese unter einem dichten Blätterdach liegt. So schafften wir trotz feuchtem Einstieg die drei Routen Kleiner König Kallewirsch, Action Perfect und Fight Graffiti.

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Tag 5:
Nachdem Timo am Morgen so schön die Aufgabe des Sonnenanbeters übernommen hatte konnte mit dem Wetter an diesem Tag ja nichts mehr schief laufen. Also fuhren wir zum Röthelfels. Dort eroberten die beiden Mädels die klassisch abgesicherte Gerade R 4. Diese Route hat auf 30 Meter gerade 3 Haken. Dafür meinen echten Respekt. Timo und ich quälten uns nebenan die Ratte hoch. Diese Route hat ihren Namen echt verdient. Trotzdem oder gerade vielleicht deswegen war der abschließende Ausblick eine echte Entschädigung dafür.
Zum Abend hin wechselten wir dann noch ein Stück weiter rechts in die Wand und hakten noch die beiden Routen Zinnenwand und Zinnober ab.

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Tag 6:
Der Donnerstag war der Tag der Elfenwelt. Hier schafften wir extrem viele Routen. Zuerst die Armbrust. An der Armbrust hatten die Mädels wegen eines Längenzugs direkt am Einstieg schwer zu knacken. Wärenddessen hängten Timo und ich den Ort der Finsternis ein. Von hier aus konnten wir dann ein wenig Falltraining machen. Schließlich kamen noch Zweischneid, Gagamehl, Bockiger Troll und Direkter Elfenfick hinzu. Im Gagamehl versteckt lag der Hinweis zu einem Geocache mit zwei Stationen. Den konnten wir dann auch am Abend noch heben.

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Tag 7:
Der Freitag war dann den Schlossbergzwillingen gewidmet. Dort legten Jenny und Timo mit dem Schlawinereinstieg los, wärend Jessy und ich mit Trau Dich starteten. Wir wollten auch noch von allen ein paar schöne Kletterfotos schießen. Daher stieg Timo die Trau Dich hoch um sie wieder abzubauen. Leider hatte sich der Karabiner seiner Eigensicherung verklemmt und er bekam die Eigensicherung nicht mehr los. Da die Fotokante daneben ohnehin für die folgenden Fotos eingehängt werden sollte, bewaffnete ich mich mit einer Schere und einer zusätzlichen Seilschlaufe und legte los. Dummerweise kam ich über eine Platte kurz unterhalb von Timo nicht rüber. Das Ergebnis ist ein kleiner “Umweg” im modischen Zick-Zack-Muster. Gott sei Dank konnte Timo den Karabiner mit der Seilschlaufe als Hebel lösen, so dass die Schere nicht zum Einsatz kam. Nach alledem bin ich die Fotokante noch durchgestiegen und die unten stehenden Bilder konnten entstehen.
Da Jessy uns an diesem Nachmittag verlassen wollte haben wir auch noch ein kleines Abschiedsfoto geschossen. Anschließend habe ich mich auf den Weg zu Dana gemacht, die an unseren letzten beiden Tagen auch noch reichlich in den Klettergenuss kommen sollte.

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Tag 8:
Am Samstag Vormittag ging es erst einmal wieder an den Wolfstein. Als Einstieg für Dana wählten wir den Froschkönig und anschließend Dornröschen. Schließlich traute sie sich auch noch an Böser Wolf, den sie auch zur Hälfte schaffte. Als uns der Fels allerdings zu voll wurde und der Magen knurrte machten wir uns auf den Weg an den Graischenstein. Dort eroberten wir die Routen Alles Kante, Grüner Kamin und EPA. Eigentlich war auch noch der Schweizer Käse in Planung, der jedoch durch den Kot eines Siebenschläfers nicht mehr so Attraktiv war. Ein Stück weiter links an der Wand fanden wir dann jedoch noch die Spirale und Evas Bauch, die uns bis zum Sonnenuntergang beschäftigten. Ich für meinen Teil war den Abend absolut platt.

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Tag 9:
Bevor wir Sonntag Nachmittag dann unsere Zelte abbrachen statteten wir der Breitenberg Südwand noch einen zweiten Besuch ab. Dana kletterte Löwe, Stier und Krebs, wärend sich Jenny nochmal am Siebenschläfer versuchte. Bei unserer Rückkehr zum Campingplatz war alle Feuchtigkeit aus unseren Campingklamotten abgetrocknet, so dass wir alles packfertig verstauen konnten.
Es waren fantastische 9 Tage, die wir alle im nächsten Jahr wiederholen wollen. Ich freue mich jetzt schon drauf. Bis dahin heißt es allerdings erstmal wieder Plastikgriffe in der Halle benutzen.

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Klettern im Frankenjura vorbei

Sonntag, 20. September 2009

Tja, schon sind die 10 Tage Klettern im Frankenjura mit Jenny, Timo, Jessy, Dana und mir vorbei. Es waren 10 herrliche Tage in denen wir mit einem 36 stündigen Aussetzer auch tolles Wetter hatten. Es sind sehr viele schöne und auch spektakuläre Bilder bei unsere Klettereien entstanden. Die Bilder werde ich dann gleich heute Abend sichten und eine Auswahl so schnell wie möglich ins Netz stellen.

Für mich war es der erste Kontakt mit echtem Fels. Ich muss zugeben, dass ich auf der Hinfahrt doch ein wenig Schiss hatte. Es ist nunmal nicht die Kletterhalle in der die Sicherungen unter “Laborbedingungen” an der Wand hängen. Dieses flaue Gefühl verschwand allerdings schlagartig mit der ersten Berührung mit dem Fels und wich der puren Begeisterung. Jetzt nach der Woche weiß ich noch nicht so recht, wie ich mich wieder für die Plastikgriffe der Halle begeistern werde. Dieses Gefühl nach einer halben Seillänge im Vorstieg eine 6+ erkämpft zu haben und dafür einen unglaublichen Ausblick als Belohnung zu erhalten lässt sich nur mit den Worten beschreiben: “Mir gehört die Welt!”.

Und was mich auch sehr glücklich macht ist, dass wir meine Freundin auch ein bisschen mit diesem Fieber anstecken konnten. Obwohl Dana erst zwei mal mit mir in der Halle klettern war ist sie am Fels zunehmend längere und schwierigere Routen gestiegen.

So… jetzt müsst ihr euch nur noch ein bisschen gedulden, bis ich die Bilder fertig habe.

geschrieben mit Wordmobi

Schon in vier Wochen…

Montag, 14. September 2009

Schon in vier Wochen kommt das Auto. Diese coole Nachricht habe ich heute von meinem Volvo-Händler bekommen. Das ist mal richtig cool.

Ansonsten gibts aus dem Frankenjura nicht viel Neues. Während die letzten zwei Tag schönstes Wetter war, musste es heute auch mal regnen. Daher haben wir kurzerhand beschlossen der Kletterhalle in Nürnberg zu besuchen. Die war schön, kommt aber ans Bergwerk nicht ran.

Ab morgen gibt es aber wieder besseres Wetter. Hoffentlich trocknen die Felsen schnell ab.

geschrieben mit Wordmobi

Frankenjura

Mittwoch, 09. September 2009

Freitag gehts ins Frankenjura, genauer nach Morschreuth, zum Klettern. Ich freu mich schon tierisch. Wir werden mit Zelten auf der Wiese der Gaststätte “Zur guten Einkehr” campen und von dort die Felsen unsicher machen. Drückt mal die Daumen, dass das Wetter entsprechend gut ist und wir nicht 10 Tage im Regen versinken.

Ich werde versuchen ganz viele Kletterfotos zu machen – versprochen.